Seit meiner Kindheit vermisse ich die unglaublich geschmackvollen wilden Beeren aus Schweden bereits, wenn ich auf dem Rückweg aus dem Sommerurlaub in Schweden bin.
2019 habe ich die Gründer und Mitarbeiter von Torfolk Gård in Schweden kennen gelernt und die Möglichkeit bekommen, diese geschmacklich einzigartigen Beeren in einer bio-zertifizierten Konfitüre nach Deutschland zu bringen.
Diese Chance möchte ich nutzen und euch die Möglichkeit geben meine schwedische Kindheitserinnerung in dieser Konfitüre zu schmecken.

Linnéas svenska sylt wird im schwedischen Värmland handwerklich auf dem Hof Torfolk (Torfolk Gård) aus schwedischen Beeren hergestellt. Mehr zu den Sorten findet ihr unter Produkte.

Derzeit findet ihr Linnéas svenska sylt in einigen ausgewählten Biofachgeschäften:

  • ebl-Naturkost im fränkischen Raum in Süddeutschland
  • Landwege in Lübeck
  • Naturata in Nordrhein-Westfalen
  • VollCorner in München

KRAV

KRAV ist der schwedische Bioanbauverband und so gut wie jedem Schweden bekannt. Da es das KRAV-Siegel in Deutschland nicht gibt, möchte ich kurz erklären, was es bedeute, insbesondere hinsichtlich der Waldbeeren, die in den Konfitüren von Torfolk Gård verwendet werden.

Das KRAV-Siegel verpflichtet zu Umweltschutz, Tierschutz und dem Schutz der menschlichen Gesundheit. Um von KRAV zertifiziert zu werden, müssen soziale und ökologische Kriterien erfüllt werden. Alle Mitglieder von KRAV sind ein Teil der weltweiten Ökobewegung und verändern gemeinschaftlich die Welt.

Wilde Beeren, Kräuter und Pilze, die im Wald gesammelt werden, sind dann KRAV-zertifiziert, wenn das Gebiet von KRAV anerkannt, geprüft und auch die Arbeitsbedingungen der Pflücker/Erntehelfer kontrolliert wurden.

Für KRAV ist nicht allein die Qualität der Rohstoffe und der Produkte entscheidend, auch der soziale Umgang mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette ist wichtig und wird für die Zertifizierung durch eine unangemeldete und unabhängige Kontrollstelle mindestens einmal jährlich geprüft.

Damit ein Waldgebiet KRAV-zertifiziert werden kann, darf zum Beispiel der Boden seit 3 Jahren nicht mit Kunstdünger oder Spritzmitteln behandelt worden sein. Nach Holzeinschlag oder Baumpflanzungen ist es 3 Jahre lang nicht erlaubt Waldprodukte in diesem Gebiet zu sammeln, da neue Waldpflanzen oft mit chemischen Mitteln behandelt werden.

Jedem Pflücker muss ein tarifvertraglicher Lohn ausgezahlt werden und sollten Pflücker über Zeit- oder Leiharbeitsfirmen beauftragt werden, muss gewährleistet sein, dass tarifgebundene Löhne bezahlt werden. Alle Pflücker müssen zudem registriert werden und via Passnummer oder Ausweisdokument identifiziert werden können. Zudem müssen alle Pflücker bescheinigen, dass sie den Regeln von KRAV folgen.

KRAV steht also für eine ethisch einwandfreie Erzeugung von Produkten, sowohl ökologisch als auch sozial.